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'Light Cloud' im Merck Innovationszentrum

Interaktive Licht-Klang Installation

Die interaktive Licht-Klang-Installation in Mercks Innovationszentrum eröffnet eine neuartige audiovisuelle Erfahrung. Zu verschiedenen Tageszeiten generiert sie unterschiedliche Stimmungen und reagiert in immer neuen Mustern auf die physische Präsenz von Besuchern. Sie liegt zwischen zwei Gebäudeteilen auf dem Campus des Merck Innovationszentrums und lässt auch kurze alltägliche Gänge zu sinnlichen Momenten werden.

Die raumgreifende Lichtskulptur besteht aus vier geschwungenen Strängen, die sich leicht verschoben konzentrisch überlagern. An ihnen sind insgesamt 576 doppelseitig leuchtende OLED-Elemente angebracht. Deren Licht variiert ständig und wird durch Spiegel an Decke und Wänden visuell multipliziert. 42 im Raum verteilte Sensoren registrieren die Bewegung von Besuchern, sodass die Lichter darauf reagieren können. Die zweite Referenz der Leuchte sind die Soundkompositionen, auf die sie ebenfalls reagiert. So wird ein komplexes Mosaik generiert, in dem Ton und Licht zusammenspielen und die Betrachter Spuren ziehen.

Entwickelt und realisiert wurde die Licht-Klang-Installation von Tamschick Media+Space in Zusammenarbeit mit iart. Im Zentrum des Engagements von iart stand neben der anspruchsvollen Planung und Realisierung der OLED-Installation die Entwicklung einer 3D-Echtzeitsimulation. Hiermit wurden im Entwicklungsprozess verschiedene Bespielungsszenarien getestet. Im Betrieb fungiert sie heute als Steuerungstool. Jeweils zwei von 18 Effekten können miteinander kombiniert werden. Darüber hinaus ist jeder dieser Effekte selbst variabel, sodass die konkreten Lichtbewegungen, der Rhythmus und die Position leuchtender Cluster potenziell unendlich variierbar sind.

Auf dieser Basis wurden insgesamt 85 Szenen gespeichert, die im täglichen Betrieb in unterschiedlichen Varianten aktiviert werden. So reagiert die Licht-Klang-Installation nie gleich, kein Tag ist wie der andere.

Ausstellungsort

Darmstadt

Leistungsphasen

Planung, Realisierung und Betrieb

Projektdauer

1,5 Jahre

Eröffnung

1. April 2018

Ausstellungsdauer

Dauerausstellung